24.09.2020
Presseinformation
Der Faust-Preis wird 2020 in Hannover verliehen
Staatstheater Hannover sind Veranstaltungspartner beim wichtigsten Theaterpreis Deutschlands
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Deutsche Bühnenverein gab heute die Namen der Nominierten für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST bekannt. Die Preisverleihung findet am 21. November 2020 im Schauspielhaus statt - Veranstaltungspartner sind die Staatstheater Hannover.
 
Unter den diesjährigen Nominierten ist auch der Regisseur Martin G. Berger, der am 19.06.2021 an der Staatsoper Hannover die Premiere von Mozarts Così fan tutte herausbringen wird (Musikalische Leitung: Michele Spotti).
 
Die Pressemeldung im Wortlaut:
 
Beim Deutschen Theaterpreis DER FAUST werden auch in diesem Jahr herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt, den Preis für das Lebenswerk erhält der Choreograf William Forsythe. Die Verleihung findet am 21. November 2020 am Staatstheater Hannover statt, aufgrund der aktuellen Situation allerdings in anderer Form als in den Vorjahren und in sehr kleinem Rahmen. „Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST macht auf die herausragenden künstlerischen Leistungen aufmerksam, die im vergangenen Jahr in ganz Deutschland geboten wurden. Diese Leistungen wurden vor der Corona-Pandemie vollbracht und dürfen nicht vergessen werden“, sagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon heute in Köln. „Wir sind sehr froh, dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann, und dass wir heute die Nominierungen und das Lebenswerk verkünden können.“ Die Veranstalter haben sich für diesen kleinen Veranstaltungsrahmen entschieden, um unter den derzeit möglichen Umständen die ausgezeichneten Künstler*innen gebührend zu ehren. Bei der Verleihung werden wie immer die Preisträger*innen verkündet. Für das nächste Jahr besteht die Hoffnung, dass DER FAUST wieder in größerer Form gefeiert werden kann.
 
In einem Jahr, das für alle Theater weltweit große Unsicherheiten bringt, ist William Forsythe mit seinem ästhetisch, pädagogisch wie strukturell in die Zukunft gerichteten Lebenswerk der ideale Preisträger für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Forsythe hat den zeitgenössischen Tanz durch seine unvergleichlichen Choreografien entscheidend beeinflusst. Ganze Generationen von Tänzer*innen und Choreograf*innen der Gegenwart hat Forsythe ausgebildet, gefördert und nachhaltig geprägt. Damit hat er Spuren hinterlassen, die für den Tanz kreativ nach vorne weisen.
 
Die Nominierungen in acht Kategorien:
 
Regie Kinder- und Jugendtheater
- Theresa Henning, „Ankommen ist Wlan – The Arrival“, GRIPS Theater Berlin In Kooperation mit Uganda Pioneers Association und Kulturstiftung des Bundes, Fonds Turn
- Antje Pfundtner, „Ich bin nicht Du“, Junges Theater Bremen MOKS
- Alexander Riemenschneider , „Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“, Junges Schauspielhaus Hamburg
 
Regie Schauspiel
- Moritz Nikolaus Koch, „Michael Kohlhaas“, TfN Theater für Niedersachsen Hildesheim
- Ewelina Marciniak, „Der Boxer“, Thalia Theater Hamburg
- Tilo Nest , „Tyll“, Hessisches Staatstheater Wiesbaden
 
Darsteller/Darstellerin Schauspiel
- Gina Haller, Ophelia in „Hamlet“, Schauspielhaus Bochum
- Astrid Meyerfeldt, Mary Tyrone in „Eines langen Tages Reise durch die Nacht“, Schauspiel Köln
- Stefanie Reinsperger, Rottin in „Glaube und Heimat“, Berliner Ensemble
 
Choreografie
- Bryan Arias, „29 May 1913“, Hessisches Staatstheater Darmstadt/Wiesbaden
Im Rahmen des Doppeltanzabends „Le Sacre du Printemps“
- Florentina Holzinger, „Tanz – Eine sylphidische Träumerei in Stunts“, Sophiensæle Berlin, eine Produktion von Florentina Holzinger in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE (realisiert mit Mitteln aus dem Theaterpreis des Bundes), Spirit und Tanzquartier Wien, Spring Festival, Productiehuis Theater Rotterdam, Künstlerhaus Mousonturm, Arsenic, Münchner Kammerspiele,Take Me Somewhere Festival, deSingel, Beursschouwburg, Frascati Productions, asphalt
- Jeroen Verbruggen, „Dornröschen - Once upon a dream“, Oper Leipzig
 
Darsteller/Darstellerin Tanz
- Alina Cojocaru, Laura Rose Wingfield in „Die Glasmenagerie“, Hamburg Ballett John Neumeier
- Gesamtes Ensemble in der Produktion „New Ocean“, Schauspiel Köln
- Lucy Wilke/Pawel Duduś in „Scores that shaped our friendship“, Tanztendenz München/Schwere Reiter
 
Bühne/Kostüm
- Sebastian Ellrich, Bühne, „Lohengrin“, Theater Chemnitz
- Markus Selg, Bühne, „Ultraworld“, Volksbühne Berlin
- Katrin Lea Tag, Bühne und Kostüme, „Salome“, Oper Frankfurt
 
Regie Musiktheater
- Martin G. Berger, „Ariadne auf Naxos“, Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
- Jochen Biganzoli, „Tristan und Isolde“, Theater Hagen
- Yona Kim, „Carmen“, Nationaltheater Mannheim
 
Sängerdarsteller/Sängerdarstellerin Musiktheater
- Lise Davidsen, Elisabeth in „Tannhäuser“, Bayreuther Festspiele
- Marlis Petersen, Marietta in „Die tote Stadt“, Bayerische Staatsoper München
- Patrick Zielke, Baron Ochs in „Der Rosenkavalier“, Theater Bremen
 
Die Jury und die Veranstalter
Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine fünfköpfige Jury, die von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde. Die Jury setzt sich zusammen aus folgenden Akademiemitgliedern: Tatjana Gürbaca (Regisseurin), Regina Guhl (Professorin für Schauspiel und Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Tim Plegge (Hauschoreograf am Hessischen Staatsballett), Marion Tiedtke ( Ausbildungsdirektorin Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ) und Jürgen Zielinski (Regisseur und Intendant a.D.).
 
Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2020 wird veranstaltet und gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein.
Veranstaltungspartner 2020 sind die Staatstheater Hannover, Medienpartner sind 3sat und Die Deutsche Bühne.
 
Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Bühnenvereins.
 
Pressekontakt DER FAUST
Barbarella Entertainment GmbH
Christian Esser
Telefon: 0221 / 951590 0
derfaust @barbarella.de
 
Deutscher Bühnenverein
Vera Scory-Engels
Telefon: 0221 / 208 12 27
scory-engels@buehnenverein.de
 
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mit der Bitte um Veröffentlichung und freundlichen Grüßen
Christiane Hein und Nils Wendtland
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T +49 511 9999 1080
 
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